Bleiberecht jetzt!

Bleiberecht ist eine politische Bewegung, in der Sans-Papiers und Solidarische mit eigenen Mitteln für ihre Rechte und Autonomie kämpfen. Die Bleiberecht-Bewegung setzt sich für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle ein. Sie fordert unter anderem eine kollektive Regularisierung aller Sans-Papiers, die Aufhebung des menschenunwürdigen Nothilfe-Regimes sowie die sofortige Umsetzung des Härtefallartikels.

Gesamtschweizerische Kontaktadresse: info (ät) bleiberecht (punkt) ch.

Asylbusiness stoppen – ORS AG raus! Hochfeldbunker schliessen!

 

Foto BR Aktion_kl

 

 

 

 

 

 

Der Erlacherhof wird zugebunkert. Aktivist_innen der Kollektive OJO und Bleiberecht Bern kritisieren damit die Stadt Bern. Die Stadt besitzt die Liegenschaft im Hochfeld. Wir stören Tschäppät und seine Verwaltung, weil sie den Mietvertrag jederzeit künden könnten, es aber nicht tun.

Weiterlesen…

Smash the camps!

Seit heute Samstag, 18. Mai 2013, besetzen wir das Duttweiler-Areal in Zürich West für drei Tage. Der Staat will hier ein erstes «Bundeszentrum» für Asylsuchende errichten und ab Januar 2014 die Durchführbarkeit seiner neuen Strategie in der Asylpolitik testen. Weil wir gegen jegliche Art von Herrschaft, Ausbeutung, Unterdrückung und Einsperrung sind, bekämpfen wir dieses geplante Internierungslager.

KOMMT VORBEI!

Die Aktion «Smash the Camps» wird von direkt Betroffenen und Solidarischen, Einzelnen und Gruppierungen gebildet, die das Migrationsregime als Ganzes ablehnen und deshalb das Bundeslager (als Teil staatlicher Lagerpolitik) auf dem Duttweiler-Areal verhindern wollen. Wir delegieren unsere Macht nicht an Parteien und Asylorganisationen, die sich im Bestreben, die Migration zu lenken und zu kontrollieren grundsätzlich einig sind, sondern setzen auf Selbstorganisation und Selbstermächtigung. Dazu nehmen wir uns Raum, ohne darum zu bitten, und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, wie wir die Abläufe des Migrationsregimes sabotieren können.

Wir lehnen jede Kooperation mit Medienschaffenden ab und verweisen für Stellungnahmen auf dieses Schreiben. Für uns stehen die selbstorganisierten und selbstermächtigenden Prozesse vor Ort im Vordergrund und nicht das mediale Spektakel.

Mehr Infos

2. antirassistischer Flashmob “Diese Asylpolitik tötet!”

Diese Asylpolitik tötet! Wir protestieren weiter! Laut der Organisation “UNITED for Intercultural Action” sind in den letzten zwanzig Jahren über 16’000 Flüchtlinge umgekommen. Die laufenden Asylgesetzverschärfungen führen zu noch mehr Repression und Toten. Am 21. März protestierten wir gegen diese Asylpolitik. Am 11. April folgt der 2. antirassistische Flashmob! Nimm am Flashmob teil und bring deine Freunde mit!

Donnerstag, 11. April 2013
18.15- 18.30 Uhr
Bahnhofshalle in Bern und in Aarau

Beim PFEIFSIGNAL legen wir uns in Gedenken an die Opfer des Grenzregimes auf den Boden.

Flyer
Facebook Bern
Facebook Aarau

VIDEO

Flashmob 1’500 Tote jährlich sind zu viel!

Asylpolitik tötet – wir protestieren!
Allein im Jahre 2011 sind laut UNHCR im Mittelmeer über 1.500 Flüchtlinge ertrunken beim Versuch nach Europa zu gelangen. Werden die Todesopfer auf dem Weg an die Aussengrenze und diejenigen innerhalb Europas mitgezählt, sind es noch weit mehr. Die laufenden Asylgesetzverschärfungen namentlich die Abschaffung des Botschaftsverfahrens und die angestrebten Verfahrensbeschleunigungen durch riesige Bundeszentren führen zu noch mehr Repression und Toten. Am 21. März um 18.15 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern protestieren wir gegen diese Asylpolitik! Nimm am Flashmob teil und bring deine Freunde mit!

Weitere Infos auf Facebook und www.bleiberechtbern.ch

Solidarität mit der Autonomen Schule Zürich (ASZ)!

Nach einem anfänglich nomadischen Dasein mit Halt an zehn verschiedenen Orten war die Autonome Schule Zürich (ASZ) die letzten drei Jahre in einer besetzten Baracke beim Güterbahnhof zu Hause. Ende März wird diese jedoch dem Bau des Polizei- und Justizzentrums (PJZ) weichen müssen. Die ASZ braucht deshalb dringend ein neues Schulhaus.

Seit 2009 besteht die ASZ als selbstorganisiertes Bildungsprojekt. Wir als Kollektiv aus Migrant_innen, Sans-Papiers, Asylbewerber_innen und Einheimischen haben während den letzten Jahren gemeinsam eine Schule aufgebaut. Kostenlose Deutschkurse machen einen grossen Teil des Projekts aus. Daneben fanden in den letzten Jahren unzählige Projekte statt, wie eine eigene Zeitung, Theaterstücke, Karikaturenkurse, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte etc. Die ASZ ist ein politischer Ort, wo nicht die Einen den Anderen helfen, sondern alle aktive und kritische Subjekte sind.

In unserem Kampf für ein neues Schulhaus sind wir auf breite Unterstützung angewiesen. Unterschreibt deshalb die Onlinepetition zum Erhalt der ASZ und leitet den Link an eure Freund_innen weiter! So könnt ihr Behörden, Organisationen und Hausbesitzern zeigen, dass ihr überzeugt seid: Die ASZ braucht es!

Online-Petition unterschreibenWas unterstützt ihr mit der ASZ?

Grosse Lüge, kleine Entschuldigung – Blick am Abend nicht einsichtig

Circa 60 Personen haben am 12. Dezember vor der Blick am Abend-Redaktion demonstriert, um gegen den falschen und rassistischen Blick-Titel „60 Prozent der Asylbewerber sind HIV-positiv“ zu protestieren. Wir haben als MigrantInnen unsere  Würde verteidigt. Es ging dabei auch um einen Protest gegen die rassistische Berichterstattung der Blick-Medien allgemein.

Weiterlesen…

Blick am Abend: Panikmache mit erfundenen „Fakten“

„60 Prozent der Asylbewerber sind HIV-positiv“, titelte Blick am Abend in seiner Ausgabe vom 30. November. Dabei handelt es sich um eine unglaubliche Verdrehung einer Aussage eines Aids-Hilfe-Schweiz-Vertreter. Auf die stösst aber nur, wer den ganzen Artikel liest. Auf äusserst verwerfliche Weise trägt die Zeitung damit zur Panikmache gegen Asylsuchende bei.

Weiterlesen…

Videofestival

Gerne veröffentlichen wir hier einen Aufruf der Roten Fabrik:

3 Minuten-Filme wider die Alpenbunker-Metalität/-Realität!

Beiträge können bis Mitte Oktober eingereicht werden.

Der Flyer als pdf

31 Tage: Die Zeitung zum Marsch der Sans-Papiers


Unsere FreundInnen von “31 Tage” haben anlässlich des Europäischen Marschs der Sans-Papiers und MigrantInnen eine Zeitung produziert, die wir Euch nicht vorenthalten möchten:

Erlebnisberichte, Videos und Hintergrundinformationen zum Marsch finden sich hier:

Marsch von Bern nach Wünnewil

ORS AG erneut in der Kritik: Die Verantwortlichen verweigern ein Gespräch mit einer Delegation des europäischen Marsches der Sans-Papiers und Migrant_innen

Der europäische Marsch der Sans-Papiers und Migrant_innen erreichte am 23. Juni 2012 die Bundeshauptstadt. Neben den Verschärfungen des Asylgesetztes kritisierten die Aktivist_innen auch den von der profitorientierten ORS AG geführten Bunker im Hochfeld.

Mit lautstarkem Protest und Trommelschlägen besammelten sich am Samstagmittag ca. 300 Personen vor dem Bunker. Zusammen mit dem Komitee gegen Fremdenhetze und Asylbusiness und weiteren Soldarischen protestierten die Marschteilnehmenden gegen die menschenunwürdigen Lebensumstände im Bunker und gegen die Privatsisierung im Asylwesen. Mehrmals versuchten die Marschierenden Kontakt mit den Verantwortlichen des Zentrums aufzunehmen. Diese verweigerten ein Gespräch. Daraufhin baten die Marschierenden um einen Austausch ihrer Erfahrungen mit den Zentrumsbewohner_innen. Auch dies verwehrten die Verantwortlichen des Zentrums und die Sicherheitskräfte.

Die Bewohner_innen des Bunkers leiden unter den Umständen: Selbstmordversuche einer Frau

Bereits seit Monaten wird die ORS AG und die Zentrumsleitung der Zivilschutzanlage im Hochfeld scharf kritisiert. Viele massive Misstände wurden bereits aufgedeckt: Epidemie-Gefahr durch Windbocken, Gefährdung von Schwangerschaften, schlechter Zugang zu Medikamenten, Einschränkung der Versammlungsfreiheit, schulpflichtige Kinder werden nicht oder erst unter Druck eingeschult. Die Bewohner_innen des Zentrums beklagen sich und leiden unter den schwierigen Lebensumständen. Vergangene Woche berichteten die Bewohner_innen des Zentrums sogar von Selbstmordversuchen einer Frau.

Solidarisierung mit der Grossdemo

Die Zentrumsbewohner_innen wurden von den Marschierenden eingeladen, nach einem gemeinsamen Austausch während des Mittagessens, ihren Protest gegen die ORS AG, die Verschärfungen des Asylgesetztes und die diskriminerende Migrationspolitik zusammen weiterzuführen. In diesem Sinne schlossen sich die Läufer_innen der Grossdemo gegen die menschenverachtende Migrationspolitik an. Im Anschluss an die Demo liessen die Marschierenden den Abend auf dem Bundsplatz mit Diskussionen, Musik und Tanz ausklingen.

Der Widerstand gegen die ORS AG verlagert sich nach Wünnewil

Auch heute geht der Protest gegen die ORS AG und gegen das Asylbuisness weiter. Die Teilnehmenden laufen gemeinsam von Bern nach Wünnewil, wo eine weitere von der ORS AG geführte Zivilschutzanlage steht. Mit einem Camp neben dem unterirdischen Asylzentrum solidarisieren sich die Marschierenden am Sonntagabend mit den Bewohner_innen.

Laufend aktuelle Infos zum Marsch: http://marche-europeenne-des-sans-papiers.blogspot.com