Bilder von der Aktion in Eiken

Besammlung in Frick

Letze Vollversammlung vor der Aktion

Aufbruch nach Eiken

Dort erwartete uns die Polizei.

Sie filmte...

...und umkreiste uns.

Informationen über die Verhandlungen mit der Polizei.

In Eiken versammelten wir uns am Rande des Festgeländes.

Mit Transparenten machten wir auf uns aufmerksam.

Die Rede von Bundesrätin Widmer-Schlumpf

Nach der Rede näherten wir uns dem Rendnerpodium, weil wir selbst das Wort ergreifen wollten.

Dies führte zu Diskussionen mit der Bundesrätin.

Der Abzug – ohne dass wir unsere Rede halten konnten.

Laute Demo für kollektive Regularisierung - Widmer-Schlumpf schliesst die Augen

Rund 500 Menschen haben heute vom Camp auf der kleinen Schanze aus eine kraftvolle und laute Demonstration zum Bundesamt für Migration und zum Justiz- und Polizeidepartement durchgeführt, um eine kollektive Regularisierung zu fordern.

Die politisch Verantwortlichen verweigern den Betroffenen weiterhin das Gespräch und nehmen keine Stellung zu den unerträglichen Lebensbedingungen der über 100′000 Sans-Papiers in der Schweiz. BfM-Chef Alain Du Bois-Raymond schickte einen PR-Verantwortlichen vor, Widmer-Schlumpf ihre Generalsekretärin. Beide waren nicht bereit, den Betroffenen ihrer Politik selbst in die Augen zu sehen.

Vor der Demo: Donnerstag Nachmittag im Camp

Warten auf das Tram nach Wabern, wo das Bundesamt gegen Migration seinen Hauptsitz hat.

Die Demo geht richtig los.

Vor dem BfM.

Unterwegs von den migrationspolitischen Vollstreckern des Bundesamts zur politisch verantwortlichen Bundesrätin Widmer-Schlumpf.

Demonstration durch die Berner Innenstadt

Vor dem Justiz- und Polizeidepartement

Kollektive Regularisierung jetzt - Demo heute!

Treffpunkt: Mittwoch, 30. Juni 2010, 14.30 Uhr, Sans-Papiers-Camp (Kleine Schanze, Bern)

Wir nehmen die unmenschliche Schweizer Asyl- und Migrationspolitik nicht länger widerstandslos hin. Deshalb besetzen wir seit letzten Samstag die kleine Schanze in Bern.

Jetzt rufen wir zu einer grossen Demonstration auf.

Wir gehen zum Bundesamt gegen Migration und besuchen die verantwortliche Bundesrätin Evelyne Widmer-Schlumpf.

Alle zur Demo!

Kleine Schanze: Aktualisiertes Programm

Vorbeikommen (Lageplan) | Solidaritätserklärung

Bild: Video "Papierlose Besetzung" von A-Films

Dienstag, 29. Juni 2010
Keine Apartheids-Justiz! Schluss mit der Kriminalisierung von MigrantInnen!

12h30 Vollversammlung

15h Heiner Busch, Solidarité sans frontières (www.sosf.ch):
2x NEIN zur Apartheids-Justiz! – Workshop zur Ausschaffungsinitiative und zum Gegenvorschlag

18h Vokü/Abendessen

20h Konzert von Liedermacher Niels van der Waerden, Zürich

Mittwoch, 30. Juni 2010
Nieder mit der Festung Europa!

10h30 Vollversammlung

13h Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrantinnen, München (http://carava.net/): Europäische Grenzschutzagentur Frontex – Aufrüstung an den Rändern Europas

15h Protestspaziergang zum Bundesamt gegen Migration in Wabern/BE: Briefübergabe mit unseren Forderung

18h Vokü/Abendessen

20h Mischa Wyss, Mundartchansonier, Bern

2130h Kurzfilme aus dem Videoworkshop der Autonomen Schule Zürich

Donnerstag, 1. Juli 2010
Wir haben eine Stimme und werden immer lauter!

10h30 Vollversammlung

14h Deutschkurs auf dem Bundesplatz

16h30 Diskussion mit VertreterInnen von alternativen Bildungsprojekten:
- Planet 13, Basel (www.planet13.ch)
- Autonome Schule Zürich, Verein Bildung für alle (http://alles-fuer-alle.jimdo.com)
- Denkmal, Bern (www.denk-mal.info/)

17h30 Diskussion mit Dario Lopreno (vpod Genf):
Was heisst denn hier Integration?

18h Vokü/Abendessen

19h30 Christophe Tafelmacher (SOS Asile Vaud und Solidarité sans Frontières): Humanitäre Regularisierungen in der Schweiz – kollektive Kämpfe und individuelle Fallbearbeitung (Härtefallregelung)

21h Konzert mit Son de Corazon, Mexico/Zürich/Bern

22h Live-Schaltung ins Theaterhaus Gessnerallee Zürich zu « Wir retten Zürich – Eine Evakuierung »

Offener Brief an Bundesrätin Widmer-Schlumpf

Bern, 29. Juni 3010

An Bundesrätin E. Widmer-Schlumpf

Wir, Sans-Papiers und Sans-Papières, abgewiesene Flüchtlinge, Menschen aus der ganzen Schweiz mit und ohne Aufenthaltsbewilligung, haben entschieden, aus dem Schatten zu treten und unsere Rechte einzufordern: die Einen das Recht auf einen legalen Aufenthalt, die Anderen das Recht auf Solidarität. Wir* haben die Illegalität nicht gewählt, sie wurde uns durch die Schweizer Gesetze und einen Staat, der unsere Rechte nicht mehr garantiert, auferlegt. Darf es sein, dass die Legalität nur durch die Illegaltität erlangt werden kann?

Als abgewiesene Flüchtlinge sind wir einem unwürdigen und verfassungswidrigen Nothilferegime untergeordnet, welches einzig dazu dient, uns unter Druck zu setzen und uns verschwinden zu lassen. Als Lohnabhängige ohne legalen Status leisten wir untenbehrliche Arbeit in Haushalten, Restaurants, Fabriken und in Landwirtschaftsbetrieben, dies unter ausbeuterischen Bedingungen und ohne sozialen Schutz. Jederzeit können wir verhaftet werden und sind ständig von Ausschaffung bedroht. Was wir versuchen ist jedoch nur, ein würdiges Leben zu leben. Wir fordern das Recht auf Migration.

Unter dem Vorwand, jeglichen Missbrauch zu bekämpfen, schaffen der Staat und die herrschende Politik ein Klima des Misstrauens, des Rassismus, der Xenophobie und der Spaltung; dieses Klima kriminalisiert uns und legitimiert ein System der Ungleichheiten. Wie können wir einem Staat trauen, der durch seine Gesetzte jegliche internationalen Konventionen zum Schutz der Menschen missachtet, obwohl genau dieser Staat den Schutz der Schwächsten garantieren sollte?

Seit dem 26. Juni mobilisieren wir uns aus allen Regionen der Schweiz, um die Kleine Schanze in Bern zu besetzen. Wir verurteilen die unmenschliche Asyl- und Migrationspolitik und fordern Sie mit Nachdruck auf, zu folgenden Punkten Stellung zu nehmen.

  • Kollektive Regularisierung der Sans-Papiers und Sans-Papières und der abgewiesenen Flüchtlinge in der Schweiz
  • Sofortige Annahme aller Asylanträge
  • Sofortiger Ausschaffungsstopp
  • Abschaffung des Arbeitsverbots
  • Abschaffung des Nothilferegimes
  • Recht auf Heirat und Recht auf Familienzusammenführung
  • Recht auf Bildung
  • Respektierung der Gewerkschaftsrechte
  • Respekt der übergeordneten und grundlegenden Menschenrechte

Solange unsere Forderungen kein Gehör finden, werden wir uns weiterhin mobilisieren und mit zivilem Ungehorsam für eine wahre Demokratie für alle einstehen.

In der Erwartung einer Antwort und eines Treffens, senden wir Ihnen freundliche Grüsse.

Die Bleiberecht-Kollektive Schweiz

* Um uns nicht spalten zu lassen, benutzen wir das « wir » für Aussagen, die uns alle auf unterschiedlichen Niveaus betreffen, je nach Aufenthaltsstatus.

Solidarität mit den BesetzerInnen wird immer grösser | Medienspiegel

Mehr als 500 600 800 Menschen haben bereits die Solidaritätserklärung mit den Sans-Papiers der kleinen Schanze unterzeichnet und fordern eine kollektive Regularisierung, stündlich werden es mehr. Wer noch nicht unterschrieben hat, kann das hier nachholen.

Auch verschiedene Organisationen haben sich solidarisch erklärt, darunter die Grünen, UNIA, VPOD, UNIA Jugend, die Gewerkschaftsbunde der Stadt Bern und Fribourg, Solidarité Sans Frontières, Junge Alternative, Juso, die Demokratischen Juristinnen und Juristen Schweiz (DJS), Syndicat interprofessionnel de travailleuses et travailleurs (SIT), Attac Schweiz, IG Sozialhilfe, Bewegung für den Sozialismus FR und viele mehr.

Besuch auf der kleinen Schanze ist nach wie vor sehr willkommen! Hier sind wir zu finden: Lageplan

Ein unvollständiger Medienspiegel

Online-Medien

20 Minuten: 1 | 2

Bund: 1 | 2 | 3

Berner Zeitung: 12 | 3

NZZ

Fernsehen

Tagesschau

Schweiz aktuell

Tele Bärn

Aktivistische Videos

“Papierlose Besetzung” von A-Films

A Berne, la lutte continue (français)

L’installation du campement en image (français)

Radio

RaBe: Montag | Dienstag

Bilder von der kleinen Schanze


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Bleibeführer Zürich - der etwas andere Reiseführer

Der Bleibeführer enthält Informationen über Zürich für alle, die hier bleiben wollen: Wo kann man deutsch lernen? Wo trifft man Leute? Wo gibt es gratis Internet? Mit wem kann man um Rechte kämpfen? Die Atelier-Gruppe der Autonomen Schule Zürich teilt im Bleibeführer ihr Wissen über die Stadt mit anderen Flüchtlingen und Bewohner_innen von Zürich.

Am vergangenen Donnerstag wurde der Bleibeführer der Öffentlichkeit vorgestellt – nun kann er für 20 Franken einschliesslich Versandkosten (Schweiz) bzw. 25 Franken oder 19 Euro (übriges Europa) bestellt werden. Das beste dabei: Mit der Bestellung finanzieren Sie weitere kostenlose Exemplare für illegalisierte Menschen!

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