15. März 2017

ÜBER 20 PERSONEN PROTESTIEREN VOR DEM HAUPTSITZ DES EJPD

20170315_Protstaktion EJPD

Über zwanzig Personen protestierten heute Mittag vor dem Hauptsitz des EJPD. Die Kundgebung richtete sich gegen den Rassismus in Ungarn und gegen die Komplizinnenrolle der Schweiz. Es ging auch um ein Zeichen der Solidarität mit einem Hungerstreik von über hundert Geflüchteten. Diese kämpfen in Ungarn gegen die Inhaftierung aller Geflüchteten und gegen das Dublinsystem, welches Geflüchtete an Ungarn kettet.

Die Schweiz ist Komplizin: Zum Einen weil das SEM weiter Menschen nach Ungarn ausschafft, falls deren Asylanwält_innen im Bundeslager keinen Rekurs einreichen. Zum Anderen weil das BVGer eingereichte Rekurse seit einem Jahr nicht gutheissen.

Anwesend war eine geflüchtete Familie aus Afghanistan, die direkt von diesen Problemen betroffen ist. Seit Oktober 2015 warten sie, dass das BVGer ihren Rekurs gegen die vom SEM ausgesprochene Dublinausschaffung nach Ungarn gutheisst.

Zwei Schreiben wurden dem EJPD überreicht:

20170315_Brief an EJPD

20170315_Brief der Familie K.