Die Schweiz gehört unterdessen zu den europäischen Ländern, welche die schärfsten Asyl- und Migrationgesetze haben. Auf den 1. Januar 2008 treten die letzten Teile des neuen Asylgesetzes in Kraft und abgewiesene Asylsuchende werden ihre Wohnungen verlassen, Notunterkünfte beziehen, von einer Nothilfe leben müssen und sind akut von Ausschaffung bedroht.
Während in anderen Ländern schon vor Jahren Hunderttausende von MigrantInnen und Sans-Papiers legalisiert (z.B. in Spanien, Italien oder Frankreich), ein Bleiberecht gerade erst umgesetzt wurde (Deutschland und Niederlande) oder aktuell eine Debatte über ein Bleiberecht stattfindet (Österreich), ist eine solche Option bis jetzt kein Thema in der Schweiz. Das wollen wir mit unserer Kampagne ändern. Selbst die EU empfiehlt ihren Mitgliederstaaten ein Bleiberecht für abgewiesene Asylsuchende und Papierlose um die Situation zu entschärfen und eine Integration der Betroffenen überhaupt zu ermöglichen.

Bleiberecht jetzt! Der Film zur Zürcher Kirchenbesetzung
Die Besetzung der Predigerkirche: Ein Rückblick
Stimmen der Sans-Papiers aus der Predigerkirche
ich finde die ganze aktion nicht gut und verurteile diese. es hat nun einfach nicht platz für alle in unserem land. es geht auch nicht an das papierlose und legalisiert werden damit sie nachher auf unsere sozialwerke zugreifen können. diese sind in erster linie für schweizer in nöten gedacht. es ist auch nicht richtig das man sich in oesterreich gedanken zu einem algemeinem bleiberecht macht. es geht dort vielmehr darum, dass man sich dazu gedanken macht wie man es vermeiden kann das der staat von asylbewerbern erpresst wird.
ich gehe aber mit ihnen einig das man eine humane lösung finden muss nur schon im sinne der asylbewerber. für gewisse wird dies wohl aber die rückführung in ihr land bedeuten. die schweiz kann und darf nicht das gelobte land für asylbewerber aus dieser region werden. im sinne einer auch zukünftig sicheren schweiz.